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BIZZ! November – Dezember

LIEBE LESER,

 

ja, langsam wird es weihnachtlich, erlaubt weihnachtlich.aktuelle Ausgabe herunterladen
Langsam darf man sich auf die scheinbar schönste Zeit des Jahres einlassen, man dürfte zur Ruhe kommen. Die Frage ist nur: Gönnt man es sich? Oder schwimmt man im vorweihnachtlichem Trubel mit, auf der Jagd nach dem besten und passenden Geschenk zum Schnäppchenpreis? Muss man zu jedem Weihnachtsmarkt, muss man die Eigenheimdeko stundenlang perfektionieren, alle Plätzchensorten backen und jedem Zeitgenossen eine persönlich signierte Karte schicken? Muss man überhaupt und will man, weil es andere tun oder weil man es halt so macht?

Das einzige, was in der schönsten Zeit des Jahres fehlt, ist die Zeit. Das stellt man spätestens eine Woche nach Neujahr fest, wenn die Feiertage vorbei sind und sich schlapp vom Stress wieder in die Arbeit schleppt. Geht nicht anders? Doch. Zeit sollten wir uns nehmen, vielleicht für einen winterlichen Spaziergang, um einen Glühwein wirklich zu genießen, einem Konzert zu lauschen, für einen gemeinsamen Abend mit Blick auf den liebevoll dekorierten, duftenden Christbaum – auch wenn sich das Geschirr in der Küche noch stapelt.

Zeit sollten wir aber auch schenken. Denjenigen, die das ganze Jahr über für uns da waren, für die Familie und insbesondere für die Kinder. Sie zeigen uns, was echte Freude sind und wie man sich in den kleinen Dingen des Alltags verlieren kann. Nehmen Sie sich Eines vor, auch für das neue Jahr und in dem Wissen, dass sie unwiederbringlich ist: Zeit.

Ihre Henriette Matovina
BIZZ! Redaktion