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Mozarteum

Kammermusik, After Work und Stummfilm

bei der Stiftung Mozarteum

Mit dem jungen, spritzigen Chiaroscuro Quartet aus London startet die Stiftung Mozarteum am 8. März um 19.30 Uhr in die Frühlingsaison. Die vier Streicher haben mit ihrem lebendigen und farbenreichen Musizieren bereits international aufhorchen lassen. Der Name stammt aus dem Italienischen: Chiaroscuro bezeichnet Kontrast, Auf und Ab, Gegensatz, Helldunkel. Eine kluge Namensgebung für ein Ensemble, das so munter und mit so viel Spielfreude Musik macht. Auf die Bühne im Großen Saal bringen sie Werke von Mozart, Beethoven und Schubert mit.

Südamerikanisches Temperament verspricht das Sonderkonzert des Iberacademy Orchestra am 20. März um 19.30 Uhr. Dieses Orchester aus Kolumbien ist eine Initiative der Hilti Foundation, die begabte Musiker – oft aus sozial benachteiligten Verhältnissen – aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern unterstützt. Seit 2017 ist die Stiftung Mozarteum ein Partner dieses Projekts. Nun begibt sich das junge Orchester erstmals auf eine Tournee durch Europa und präsentiert in Salzburg gemeinsam mit der ägyptischen Sopranistin Fatma Said Werke von Mozart und Beethoven.

Sopranistin Fatma Said © Felix Broede
Chiaroscoro Quartet © Sussie Ahlburg

Orgelfreunde kommen am 19. April beim Konzert „Rejoice the lamb“ mit dem Salzburger Bachchor und Wolfgang Kogert an der Orgel auf ihre Kosten – mit Werken von Mozart, Charles Ives, Olivier Messiaen, Benjamin Britten u.a. Der Tenor Mark Padmore singt am 8. Mai, begleitet von Till Fellner am Klavier, Lieder von Franz Schubert sowie die „Dichterliebe“ von Robert Schumann, und am 7. Juni endet die Saison im Großen Saal mit einem Klavier Recital von Khatia und Gvantsa Buniatishvili.
Freuen Sie sich außerdem auf zwei weitere Konzerte aus der neuen und bereits sehr beliebten after work-Reihe (am 15. Mai mit dem David Orlowsky Trio und am 12. Juni mit Ksenija Sidorova) sowie auf hervorragende renommierte und junge Künstler im Wiener Saal (Alexander Janiczek und Alexander Lonquich am 13. März, Lucas & Arthur Jussen am 10. April sowie Mariam Batsashvili am 24. April).
Ein besonderes Highlight für Cineasten wird die Fortsetzung der Ernst Lubitsch-Reihe mit dem Stummfilm „The Student Prince in old Heidelberg“ von 1927,, in der bewährt erfolgreichen Live-Begleitung von Dennis James an der Propter Homines-Orgel.

Karten (10,- bis 35,- Euro) & Informationen:

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg,

Theatergasse 2, 5020 Salzburg,

Tel. + 43 (0) 662 87 31 54 | tickets@mozarteum.at

www.mozarteum.at

MOZARTWOCHE 2019

Mozart lebt – unter diesem Motto hat Rolando Villazón, der designierte Intendant der Mozartwoche 2019, Ende Januar sein Programm vorgestellt. Seine fünf Mozartwochen (2019-2023) sind eine Reise durch den Kosmos des Genius Loci, die sich ausschließlich seinen Werken widmen wird. 2019 stehen Mozarts Chorwerke im Mittelpunkt. Mehr als 60 Veranstaltungen, darunter drei opulente szenische Produktionen, ua mit „Thamos, König in Ägypten“ in einer Inszenierung der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus, Orchesterkonzerte, Kammermusik, Tanz, Pantomime, Kabarett und vieles mehr, werden bei Rolando Villazóns erster Mozartwoche verdeutlichen, wie aktuell und lebendig Mozart heute immer noch ist.

Rolando Villazón © Mozarteum