Share

200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!

Österreichs Friedensbotschaft an die Welt

Am Heiligen Abend 1818 erlebten die Oberndorfer eine Überraschung: Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber sangen am Ende der Mette ein neues Weihnachtslied. Heute wird es weltweit gesungen.

Die Landesausstellung „200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!“ lädt von 29. September 2018 bis 3. Februar 2019 ein, sich auf Spurensuche rund um die beiden Schöpfer, die Entstehung und Verbreitung des Liedes, das historische Umfeld, die friedensstiftende Kraft sowie dessen Instrumentalisierung zu machen. Sieben Salzburger Orte sowie Hochburg-Ach (OÖ) und Fügen (Tirol) zeigen jeweils unterschiedlichste Facetten.

Franz Xaver Gruber wurde 1787 in Hochburg-Ach (OÖ) geboren, wurde Lehrer, Mesner und Organist und trat seine erste Stelle in Arnsdorf (Lamprechtshausen) an, wo er 1818 die Melodie zum Lied komponierte. Nach einer Zwischenstation erhielt er 1835 in Hallein die Stelle des Chorregenten und Organisten, wo er bis zu seinem Tod im Juni 1863 wirkte.

Joseph Mohr, 1792 in Salzburg geboren, wurde Priester. Seine erste Stelle war im Wallfahrtsort Mariapfarr, wo er 1816 den Text verfasste. 1818 traf er auf Franz Xaver Gruber in Oberndorf, der das Gedicht vertonte. Am 24. Dezember 1818 brachten sie es zur Aufführung. Weitere Stationen Mohrs waren Hintersee und schließlich Wagrain, wo er im Dezember 1848 verstarb.

Die Noten fanden vermutlich über einen Orgelbaumeister den Weg nach Fügen ins Tiroler Zillertal und von dort aus in die Welt hinaus.

29.9.2018 bis 3.2.2019
Di bis So, 14 bis 17Uhr
Einzeltickets in jedem Museum
One4all-Ticket: € 18,00 (reduziert € 12,00)

Infoline: +43 662 8042 2018
www.landesausstellung2018.at